Vortragsabend mit Fritz Leng vom EJW Weltdienst

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Datum/Zeit
Date(s) - 30.09.2014
18:00

Veranstaltungsort
Evangelisches Gemeindehaus

Kategorien


Auf Einladung des CVJM Friedrichshafen stellt Fritz Leng vom Evangelischen Jugendwerk in Württemberg, Stuttgart am

Dienstag, 30. September, 20 Uhr
im großen Saal des Ev. Gemeindehauses, Scheffelstraße 15 

die von ihm begleiteten Projekte in Äthiopien wie im Sudan anhand von Bildern und Berichten vor.

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Fritz Leng vom EJW Weltdienst, Stuttgart, ist Ansprechpartner für Projekte in Äthiopien (Hilfe für Straßen- und Weisenkinder).

Seit 15 Jahren unterstützt der EJW-Weltdienst die Programme des YMCA Äthiopien für Straßen- und Waisenkinder in Pflegefamilien, die so genannten „Foster Parents“. Inzwischen gibt es erfreulicherweise immer mehr Jugendliche, die diese Unterstützung des YMCA mit einer Berufsausbildung abschließen und dadurch in der Lage sind, ihr Leben allein zu meistern. Mit eurer Hilfe unterstützen und begleiten wir inzwischen 280 Straßen- und Waisenkinder in Äthiopien sowie im Sudan (Wasser-Filter und Schulen).

fritz_leng02Am Rande der sudanesischen Hauptstadt Khartoum betreut der dortige YMCA im Flüchtlingslager Gabarona eine Schule mit Kindergarten. Die Menschen, die hier leben, sind Flüchtlinge aus Krisengebieten des eigenen Landes, für die UNHCR oder andere internationale Hilfsorganisationen nicht zuständig sind. Gerade deshalb ist die aufopfernde und zugewandte Arbeit der YMCA-Mitarbeiter vor Ort so wertvoll.

Der YMCA Khartoum plant mit Unterstützung des ejw-Weltdienstes weitere Verbesserungen auf dem Schulgelände: Einen neuen Klassenraum, zusätzliche Schulbänke und eine neue schattenspendende Dachkonstruktion, denn allzu oft schaut die heiße Sonne durch die Löcher und stört die Kleinsten beim Lernen.

Sauberes Trinkwasser ist für uns selbstverständlich. Im Sudan und Südsudan ist dagegen trübes Nil-Flusswasser oder abgestandenes Wasser aus einem weit entfernten Wasserloch alltäglich.
Eine enorme Hilfe sind da die Biosand-Wasserfilter: Ein dünner Strom sauberen Wassers fließt aus dem Filter. Das kostbare Nass wird von den Dorfbewohnern sorgsam gesammelt. In kühlen Ecken an einer Hauswand oder unter einem Schatten spendenden Baum stehen diese Filter, die für ungefähr 30 Euro von unserer Partnerorganisation International Aid Service IAS bei Familien aufgestellt werden.

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